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Die Kapellbrücke Die Kapellbrücke, welche im 14. Jahrhundert erbaut wurde, schliesst die Stadt Luzern gegen den See hin ab. Sie bildet zusammen mit dem Wasserturm das Wahrzeichen der Stadt Luzern, wobei sie nicht nur als Fussgängersteg diente, sondern auch als Bestandteil der Stadtbefestigung. Trotz vielfacher Renovationen gilt die Kapellbrücke als die älteste gedeckte Holzbrücke Europas. Ihr Name geht auf die Peterskapelle - im Volksmund Kapellkirche genannt - zurück, welche am nördlichen Brückenkopf steht.
Über die Entstehung der Kapellbrücke gibt es verschiedene Angaben. Der Bau der Brücke könnte auf ein Naturereignis zurückgehen. Nach einem gewaltigen Unwetter, das im Juni 1333 über Luzern losbrach, wurde eine grosse Menge Holz angeschwemmt, welches in der Folge für den Bau der Brücke verwendet wurde. Eine erste schriftliche Erwähnung findet die Kapellbrücke indes erst im Jahre 1367, wo der vermutlich um 1300 erstellte Wasserturm als „turm an der nüwen brugg“ bezeichnet wird. Der Wasserturm, das 35m hohe, achteckige Wahrzeichen Luzerns, diente über die Jahrhunderte hinweg als Verlies, Folterkammer, Schatzkammer und Archiv.
Bis heute wurde die Kapellbrücke mehrfach umgebaut, renoviert oder zum Teil sogar vollständig erneuert. So verkürzte man im Verlaufe des 19. Jahrhunderts die Brücke an beiden Enden. Bereits 2007 erneuerte die Stadt Luzern die alten, vom Brand unversehrten Holzpfeiler, welche schon vorher im Abstand von 50 - 60 Jahren immer wieder erneuert wurden. Im Jahre 2009 soll sodann der erst 15-jährige Boden der Brücke saniert werden.
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