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  Schweizergeschichtlicher Zyklus

Tafel 1: Der Riese von Reiden als älteste Gestalt der Luzerner Geschichte

 

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Der kraftstrotzende Riese von Reiden schwingt eine entwurzelte Eiche. Die Sagengestalt geht auf einen lokalen Knochenfund im 16. Jahrhundert zurück. Das Gebein des eiszeitlichen Mammuts wurde einem Riesen zugeschrieben.
 
 
 

Tafel 6: Das entwickelte Luzern: Prospekt nach Martini

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Diese Ansicht zeigt die Stadt um 1611, umgeben von einem stattlichen Befestigungsring mit insgesamt 30 Türmen und Toren. Luzern war damals eine autonome Stadtrepublik und herrschte über ein ansehnliches ländliches Untertanengebiet.

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Tafel 17: Franziskanerkirche in Luzern von Norden und St. Franziskus

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Die Franziskaner errichteten um 1260 in der Luzerner Kleinstadt das Kloster St. Maria in der Au. Beim Aufbau waren Bürger der Stadt, aber auch auswärtiger Adel beteiligt. Die legendäre Stifterin Guta von Rothenburg nimmt an der Prozession im Vordergrund teil.


Tafel 29 Konrad von Baumgarten tötet den Vogt Wolfenschiessen im Bade

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Landvogt Wolfenschiessen begehrt die schöne Frau des Konrad von Baumgarten. Auf sein Drängen hin verspricht sie, ihm ein Bad zu richten und zu Diensten sein zu wollen, alarmiert jedoch heimlich ihren Mann. Dieser eilt herbei und erschlägt den Vogt im Bade.

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Tafel 33: Die Eidgenossen greifen die österreichische Stadt Luzern mit Flössen vom See her an

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Luzern, seit 1291 unter Habsburger Herrschaft, war gezwungen, am Handelsboykott gegen die Waldstätte mitzuwirken. Das führte zum Seekrieg gegen die drei Urkantone. Über die Luzerner Seebucht bedrohen die Eidgenossen die Stadt mit mehreren Flössen.

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Tafel 148: Schlacht am Morgarten

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Am 15. November 1315 bewegt sich eine habsburgische Reiterkolonne dem Ägerisee entlang Richtung Einsiedeln, um gegen die Schwyzer vorzugehen, die das Kloster Einsiedeln geplündert haben. Diese überrumpeln und erschlagen den Tross vom Berg her mit Felsbrocken und Baumstämmen.

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Tafel 37: Luzerner Mordnacht, Juni 1333

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Der Bund Luzerns mit den Waldstätten von 1332 erregte den Widerstand der habsburgtreuen Luzerner Bürger. Sie planten eine blutige Verschwörung. Ein Knabe hörte zu und verriet das unerträgliche Geheimnis dem Ofen in der Metzgern-Zunft. Die alamierten Bürger retten die Stadt.

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Legende des heiligen Leodegar

Tafel 77: Repräsentationsbild von St. Leodegar

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Der heilige Bischof Leodegar, Schutzpatron der Stadt Luzern, präsentiert sich mit seinem Bischofssitz im burgundischen Autun vor einem unverwechselbaren Luzerner Panorama. Nebst dem Bischofsstab hält er einen Bohrer in der Hand, das Werkzeug seines Martyriums.

Tafel 111: Leodegar wird die Zunge herausgerissen

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Leodegar erduldete das durch seinen Widersacher Ebroin angeordnete Martyrium. Trotz der Folterqualen pries und lobte er aber seinen Gott. Da lässt ihm Ebroin auch noch die Zunge herausreissen. Danach wurde der Verstümmelte nach Fécamp verbannt, wo er im Bildhintergrund den Nonnen im Kloster ohne Zunge wunderbar zu predigen vermag.

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Tafel 114: Der Leichnam bleibt eine Stunde stehen

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Zum Entsetzen des gegen ihn ausgesandten Mörders bleibt Leodegars enthaupteter Leichnam aufrecht stehen. Als ihm der Bösewicht einen Tritt geben will, taucht ein teuflischer Höllenhund in der Luft auf und zerrt den Mörder mit sich. So endete 679 das Leben des Märtyrers und Stadtpatrons von Luzern.

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Legende des heiligen Mauritius

Tafel 118: Repräsentationsbild von St. Mauritius

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In stolzer, martialischer Pose präsentiert sich der heilige Krieger Mauritius als dunkelhäutiger Anführer der thebäischen Legion und Luzerner Stadtpatron. Das allgegenwärtige weisse Kreuz im roten Feld ist das Zeichen der ägyptischen Thebäer-Legion und ein Vorläufer des Schweizerkreuzes.

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Tafel 139: Der Tyrann Hirtacus tötet St. Urs und St. Viktor und ihre Gefährten in Solothurn

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Da die Thebäer in St. Maurice im Wallis den heidnischen Göttern nicht opfern wollten, ordnete Kaiser Maximian ihre Dezimierung an. Einige Thebäer entkamen dem Christenmassaker. Urs und Viktor flüchteten mit ihren 66 Gefährten ins Mittelland. In Solothurn wurden sie aber vom Tyrannen Hirtacus aufgegriffen und grausam hingerichtet.

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